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Inhalt
Titel 01.08 FOYER
Das Leben für die Kunst
Das Rauchverbot trifft die Theater am sensibelsten Ort: in der Kantine

DAS STÜCK
PHILIPP LÖHLE hat eine Vorliebe für Menschen, die sich etwas einfallen lassen, auch wenn dabei nicht alles nach Plan verläuft. «Genannt Gospodin» (der Stückabdruck liegt diesem Heft bei) verfolgt ein besonders ambitioniertes Projekt: Geld darf nicht nötig sein. Ein Autor zu entdecken auf den Seiten 38–41


AUSLAND BAYERN

Christine Dössel
Der Weltdorf-Theatermacher

In München hat sich das Volkstheater unter Intendant Christian Stückl ins Zentrum der Aufmerksamkeit gespielt

AUFFÜHRUNGEN
Diedrich Diederichsen
Töne haben Ursachen. Immer.

Die Spielzeit Europa der Berliner Festspiele setzt auf Musik: mit Heiner Goebbels’ «Stifters Dinge» und Alvis Hermanis’ «The Sound of Silence»
Eva Behrendt
Wer hat Angst vor Caliban?

Postkoloniales Theater? Stefan Pucher inszeniert den «Sturm» an den Münchner Kammerspielen, Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Shakespeare-Kommentar «Anatomie Titus» am Berliner DT

START
Barbara Burckhardt
Die Internationale am Rhein

Karin Beier will das Schauspiel Köln reanimieren – mit einem buntgemixtem Ensemble und ebensolchem Spielplan

AKTEURE
Kristin Becker
Das Chamäleon-Ereignis

Sie spielt fast zu gut, um wiedererkannt zu werden: Friederike Kammer, Schauspielerin in Frankfurt
Franz Wille
Triumph der Freiheit

Wer eine Wahl hat, wird vielleicht trotzdem Stückeschreiber: Philipp Löhle, ein Autor zu entdecken

FREIE SZENE
Susanne Finken
Nackte Liebeserklärungen

Die neuen «Impulse», ausgesendet von Tom Stromberg und Matthias von Hartz, werden internationaler

CHRONIK
Berlin Falk Richter «Im Ausnahmezustand»
Basel Shakespeare «Antonius und Cleopatra», Christiane Pohle «Zones of my Exclusions»
Bielefeld Tom Peuckert «Elende Väter»
Hamburg Edward Bond «Gerettet»
Kaiserslautern Mohamed Kacimi «Heiliges Land»
Mainz Simon Stephens «Christmas»
Wien James Goldman «Der Löwe im Winter»
Mannheim Roland Schimmelpfennig «Start Up»
Zürich Schorsch Kamerun «Biologie der Angst»

DATEN
Premieren im Januar
Hinweise
Suchlauf – Programmhinweise

MAGAZIN
Die Kulturregion Mannheim macht sich abhängig von ihren Sponsoren
Wes Andersons Film «Darjeeling Limited»
Zuschauer: Elke Heidenreich
«The World as a Stage» im Londoner Tate Modern
Gegenkritik: Michael Laages und Frank Castorf

VORSCHAU | IMPRESSUM
Foyer
Foyer 01.08 Das Leben für die Kunst

Das Leben für die Kunst
Das allgemeine Rauchverbot trifft das Theater an seiner kreativsten Stelle: in der Kantine

AB 1. JANUAR wird im deutschen Theater nichts mehr sein, wie es war. Die einschneidendste Maßnahme seit der Erfindung des Regietheaters bedroht viele Bühnen in ihrer Substanz: ein allgemeines Gaststätten- Rauchverbot wird die eigentlichen Denk- und Kommunikationszentralen der Häuser lähmen. Was soll der Künstler noch in der Kantine, wenn er dort keine Zigarette anfassen darf? Natürlich – Rauchen gefährdet die Gesundheit, steigert das Krebsrisiko, verengt die Herzkranzgefäße, lässt die Haut schneller altern und wirft Falten ins Gesicht. All das ist schon seit längerem bekannt. Trotzdem haben Generationen von Schauspielern, Dramaturgen, Regisseuren und Technikern keine Gefahr gescheut und bedenkenlos ihr Leben und ihre Schönheit in die Waagschale geworfen auf der Suche nach Ideen, Entwürfen, Visionen.

Wie soll man vor der Probe ohne den nötigen blauen Dunst einen klaren Gedanken fassen? Wie eine Hauptprobe ohne Zigarette überstehen? Wie die vielen Stunden nervenraubenden Herumsitzens bis zum nächsten Auftritt überdauern? Und wie glaubt der Gesetzgeber eigentlich, dass künstlerische Konzepte entstehen? Bei Mineralwasser? Im Spaßbad?? Unter Joggern???

An die Theatergeschichte darf man gar nicht denken. Was wäre aus Bert Brecht ohne Zigarre geworden? Aus Fritz Kortner? Oder Heiner Müller? Und wer will sich Regisseure wie Dimiter Gotscheff, begnadete Schauspielerinnen wie Bibiana Beglau oder Sophie Rois ohne Zigarette vorstellen?

Das neue Jahr, so viel Kulturpessimismus muss leider sein, beginnt nicht schön. Das deutsche Theater wird ärmer werden.

FW

Neue Stücke
Töne haben Ursachen. Immer.

In Berlin eröffnet die Spielzeit Europa mit viel Musik und zwei Produktionen, die noch viele internationale Festivals beschallen werden: Heiner Goebbels baut mit «Stifters Dinge» ein «Piano Piece», und Alvis Hermanis untersucht den zeit- und kulturübergreifenden Schmelz von Simon & Garfunkel Einem postkolonialen Shakespeare auf der Spur sind Dimiter Gotscheff am Deutschen Theater mit «Anatomie Titus» und Stefan Puchers «Sturm» an den Münchner Kammerspielen



Das Piano hält mehr zusammen, als man denkt. Zum Beispiel Heiner Goebbels’ «Stifters Dinge» und Alvis Hermanis’ «The Sound of Silence» bei der Spielzeit Europa der Berliner Festspiele

VON DIEDRICH DIEDERICHSEN

Bei den beiden zentralen Produktionen der diesjährigen «Spielzeit Europa» musste man die zuständige Bühne innerhalb des Hauses der Berliner Festspiele ein bisschen suchen. Bei «Stifters Dinge (The Piano Piece)» von Heiner Goebbels musste man durch einen Nebeneingang eintreten, bei Alvis Hermanis «The Sound of Silence – ein Konzert von Simon & Garfunkel in Riga 1968, das nie stattgefunden hat» wurde man durch eine Fotoausstellung mit Rigaer Bohème-Szenen aus den Sechzigern über die Hinterbühne ins Theater geführt. Aber damit werden die Gemeinsamkeiten auch schon knapp. Allenfalls noch dies: Hermanis’ Stück endet mit einem fürchterlichen Furioso auf dem Pianoforte. Paul Simon drischt, viel zu laut aufgedreht, die finalen Fortissimi aus «Bridge Over Troubled Water» über die karge Bühnenlandschaft, als könnte Kitsch durch Krach konterkariert werden. Und auch bei Heiner Goebbels spielt das Piano eine gewisse Rolle, wie schon der Untertitel andeutet.
Das Piano! Was ist ihm nicht alles angetan worden in den Jahren der Avantgarden und Neo-Avantgarden. Kaum eine Kunstbewegung kommt im zwanzigsten Jahrhundert ohne ihre Flügelzerstörungen und Klavierausdemfensterschmeißereien aus, kein Komponist und kein Bildender Künstler zwischen Wiener Gruppe und Günther Uecker hat darauf verzichten können, es dem Master-Instrument einmal richtig zu zeigen. Deswegen ist der erste Eindruck des Bühnenbildes von Heiner Goebbels neuem Stück denn auch der einer irgendwie avancierten Fluxus-Assemblage: Skelette und Teile von vier Klavieren und einem Flügel hängen in einem seltsam stilisierten Wald mit ein paar Ästen und einigen Röhren.
Während man aber an diesem Wald vorbeiläuft und unkonzentrierte Blicke auf merkwürdige rechteckige Wannen fallen lässt, die den Bühnenboden vor der Flügelskulptur strukturieren, wird man von seltsam angenehmer Musik angeweht. Das klingt wie avancierte digitale Tracks der späten 90er, als man sich auf dem intellektuellen Flügel der Post-Techno-Generation darüber Gedanken machte, wie Musik eigentlich spezifisch digital klingen kann. Schließlich ist Digitalität der große Nivellierer, jeder Klang der Welt lässt sich digitalisieren, und digital lässt sich jeder Klang simulieren. Man versuchte damals, charakteristische digitale Störgeräusche einzusetzen, hängende CD-Player zum Beispiel, und verliebte sich zum anderen in die digitale Bearbeitung erkennbar nicht-digitaler Störgeräusche wie der Statik einer Schallplatte. Dieser Stil, bekannt unter dem Gattungsnamen «Clicks & Cuts» oder «Cuts & Glitches», verfeinerte sich etwa zwischen 1997 und 2003 zu einer ziemlich filigranen Geräuschkunst mit hochdefinierten Zutaten.

Schnirpseln und Knirspeln
Im Zuschauerraum angekommen, nunmehr frontal auf die Pianoskulptur schauend, wird klar, dass diese Musik nicht nur nicht digital, sondern auch keine Pausenmusik ist. Sie gehört zum Stück und man beginnt zu ahnen, dass sie von diesem Ungetüm dahinten irgendwie verursacht wird; es sind ja auch vereinzelte Piano- Klänge darunter. Für den Rest der circa einstündigen Aufführung bleibt man mit einem Teil seiner Aufmerksamkeit stets dabei, diese beiden Welten zusammenzufügen: das extrem elegante, feine Schnirpseln und Knirspeln, die kleinen glänzenden Bällchen von Piano-Tönen und die wenigen größeren und böseren Geräusche mit der Klavierverklumpung da vorne in Verbindung zu bringen. Töne verweisen auf eine Ursache. Immer. Und wenn man eine Hoffnung hat, dass sie nicht einfach aus programmierten Geräten kommen, sondern die Programme seltsame, echte Ursache-Wirkung-Abläufe in einer hochkomplexen Skulptur verursachen, ist das eine zu wertvolle Fährte, um sie aufzugeben. Vor allem natürlich dann, wenn die Wirkungen an einer Ästhetik des Digitalen ausgerichtet sind – also der größtmöglichen Verschleifung von Ursache-Wirkung-Verhältnissen.
Den anderen Teil der Aufmerksamkeit widmet man den anderen Dingen, die so passieren: Es ist ein kleines Ballett abstrakter Gegenstände, das hier im Vordergrund abläuft. Außer einigen sehr dezent auftretenden Bühnenarbeitern stören keine Menschen dabei, wenn Lüfte und Dämpfe aufsteigen, Schatten- und Lichteffekte eine elektrische Waldatmosphäre stiften und Projektionen vorübergehend Fenster zu echter Natur aufmachen. Es ist ein heikles Geschäft, die Poesie der Dinge mobilisieren zu wollen, den lakonischen Witz einfacher Kausalverkettungen von metallenen, flüssigen und gespannten Objekten. Traditionell ist es eine Domäne der Schweizer, von Tinguely bis Fischli &Weiss, aber auch die deutsche Künstlerin Rebecca Horn verlor sich gerne im Zauber mechanischer Objekte. Aber den Effekten einer Poesie mit großem P, die solchen Installationen zuweilen anhaftet, wird hier durch die ständige Präsenz des musikalischen Zusammenhangs entgegengesteuert.

Hören wird sehen
Denn sich zu fragen, wie komplexe Objekte und Klänge zusammenhängen, ist ja das tägliche Brot jedes Musikhörers. Dieses Nachspüren gehört zu einer Sorte Automatismen der Aufmerksamkeit, von der man gar nicht immer sagen kann, ob sie zur neugierigen Selbstaufklärung über ästhetische Erfahrungen gehört oder ob sie die ästhetische Erfahrung selbst ausmacht: Woher kommt das, was macht das, was macht, dass mir das angenehm ist? In «Stifters Dinge» wird diese grundsätzliche Disposition des Hörers auf den Betrachter erweitert. Man sieht so, wie man sonst hört, und erkennt seine Hör-Technik als Betrachter- Technik wieder. Denn man sieht natürlich anders, als man dieselbe Arbeit ansehen würde, wenn sie in einem Kontext der Bildenden Kunst präsentiert worden wäre. Man reagiert auf eine frontale und zeitlich begrenzte Vorführung und forscht ihrer Konstruktion nach, statt um ein potenziell endlos zur Verfügung stehendes Objekt herumzulaufen.
Dieses zum Sehen gewordene Hören wird nun unterbrochen von Texten. Man hört einen Schauspieler Stifter rezitieren, später den echten Burroughs und den echten Malcolm X von versunkenen Tondokumenten, auch ein Interview mit Levi-Strauss. Der Einsatz von Burroughs leuchtet sofort ein. Das knarzige Knurren des alten Hobbyschützen ist ein weiteres Tier dieses Waldes, während der den Titel stiftende Stifter- Text eher thematisch mit dem Projekt zusammenhängt. Insgesamt hatte diese Ebene des Ausgesprochenen dennoch einen Hauch von Beliebigkeit: Diese Texte waren vor allem kleine funkelnde Extras, und statt der gewählten hätte man sicher auch bei Robert Walser, Franz Jung, Frantz Fanon oder William Saroyan entsprechende filigrane Flocken des Bedenkenswerten finden können. Das Thema, nämlich an den unkolonisierten Dingen ex negativo das Relief der Kolonisierung und Unterwerfung auszuarbeiten, hält fast jedes Beispiel aus.
Die projizierten Gemälde von Paulo Uccello und Jacob von Ruisdael, das Spannungsfeld unterworfene/ nicht unterworfene Natur, stumme/ sprechende Dinge und der gelegentliche Text störten aber dennoch kaum beim Zusehen der Entfaltung der Musikmaschine. Meistens gaben diese kleinen Ereignisse nur kurz Richtungen vor, während die Bass Drum, die gestimmten Röhren, die konventionellen und die präparierten Klavierund Percussionklänge größere Einheiten bestimmten. Auch hier gab es zwar leicht grüble-risch Sinn stiftende Inseln (Bach, indigene Gesänge), aber die unglaubliche Auflösung und Genauigkeit, mit der sich Klang immer wieder als sichtbarer oder zumindest visuell vorstellbarer Prozess entpuppte, der im Wald der Saiten und Rahmen wohnt, ergab seine ganz eigene Semantik jenseits der angedeuteten gesellschaftlichen Diagnosen und leicht umraunter sentimentaler Eindrücke.

Lettische Bohème
Die Poesie der Klangverursachung ist auch bei Hermanis’ Stück ganz wichtig. Denn all die Rigaer Proto-Hippies, die, so die Behauptung des Stückes und seines Autors im Programmheft, genauso drauf waren wie die 68er anderswo, nur nicht so politisch, müssen ja erstmal an die begehrte Pop-Musik herankommen. Dafür werden ständig Antennen ausgerichtet, Sender an bizarren Rundfunkgeräten aus dem sowjetischen Designmuseum gesucht und schließlich auch die Poesie der Dinge, ja der alten, ausrangierten Dinge aufgerufen: Musik erklingt, wenn man Einweckgläser öffnet oder den Kopf unter das Wasser in Zinnwannen hält.
Zwei Behauptungen tragen Hermanis’ Stück. Erstens: Die 60er waren in Riga eine Zeit der Unschuld in jeder Hinsicht. Man verbrachte das Leben in viel zu schrillen, ausgedachten Pop- Klamotten mit kindlich tapsigem Erkunden der Heterosexualität. Das stumme Stück, das ganz von den Gesten der Darsteller und der herbeigesendeten Musik lebt, zeigt eine Szene nach der anderen, in der die mit Frisur-Karikaturen aus dem 1966er Quelle-Katalog geschmückten und mit Koteletten beklebten Schauspieler aneinander Fummeln, Küssen und Zudringlichkeit üben.
Zweitens: Die wichtigste und der allgemeinen Stimmung am besten entsprechende Musik war die von Simon & Garfunkel. Wir hören sie ausschließlich an diesem Abend, über zwanzig verschiedene Titel. Es war kein anderer als Friedbert Pflüger, der in der zur Aufnahme wie Verbreitung dieses Gedankens denn auch ganz perfekt geeigneten Publikation «Cicero» bemerkte, dass an ’68 nicht alles schlecht war, zum Beispiel die Musik: Simon & Garfunkel wären richtig klasse gewesen.

Die Schleimspur von S&G
Jene Simon & Garfunkel, so viel ist unstrittig, waren in den 60er Jahren aktiv; ebenso wie Ronnie, Freddy und Bernd Spier. Auch sonst kann man über die Sechziger manches sagen. Einige Leute meinen mit den «60ern» eh den TSV 1860 München. Abgesehen davon aber ist die Idee, Gegenkultur und Revolte und was man sonst mit der Lieblingsjahreszahl verbinden mag, ausgerechnet auf der Schleimspur von Paul Simon und Art Garfunkel zu suchen, reichlich abwegig. Simon & Garfunkel sind genau das für Unbeteiligte und Provinzielle hergestellte, widerspruchsbereinigte kitschige Sehnsuchtsprodukt einer auf Dauer gestellten Edelpubertät, das weder inhaltlich noch ästhetisch mit der Revolte irgendetwas zu tun hatte.
Vielleicht war aber gerade das das Thema. Das Insistieren auf unpassend schrillen Klamotten, die rührenden Anstrengungen, um die offensichtlich nur schwer zu erwischende Musik einzufangen, und die musealen Objekte und Frisuren legen das ja nahe: Dies ist die Geschichte der vom isolierten Repressions-Sozialismus zwingend in die Provinz abgedrängten Jugendkulturen des Ostens. Da wäre dann eine Verniedlichung und Verklärungsrevue nicht nur ein bisschen langweilig, sondern auch perfide. Außerdem spricht gegen eine solche Interpretation der Rigaer Szene damals auch der ganz andere Eindruck, den die Bohemiens auf den Fotos in der Ausstellung machen, die man am Anfang durchquert. Ein eingespielter Ausschnitt eines Avantgardefilms von ’72 zeigt ernsthafte, zur Revolte bereite Bärtige und Sexpol-Aktivistinnen, die einen Simon & Garfunkel-Song schon mit ihrem Gesichtsausdruck zertreten hätten.
Ein Beitrag zur Geschichte östlicher Gegenkulturen war also nicht beabsichtigt. Im Gegenteil: Es geht um eine ausgesprochen zeitgenössische Regressionsfantasie. Dieses Stück wünscht sich eine heile Welt, von der aus man die Gegenwart heruntergekommen finden darf. Diese Absicht ergreift auch die künstlerischen Mittel der Inszenierung. Die Stummheit der Darsteller und die viel gelobten, poetisierenden szenischen Umschreibungen, die daraus resultieren, sind eben auch eine erwünschte und idyllisierte Unfähigkeit zur Artikulation. Zu Streit und Debatte. Die S&G-Songs, die die szenischen Sequenzen zusammenhalten und musicalartig zu Nummern verdichten, vertonen eine angestrengte Kindlichkeit, aus der nur der Weg zur Normalität akzeptabel ist: Irgendwann heiraten die ganzen Paare in endlosen Hochzeitskleiderpirouetten. Einige gehen auch so zugrunde, wie sich der Spießer das Ende derjenigen vorstellt, die zur Normalität nicht bereit sind: Drogen oder asymmetrischer Sex von Paaren, die vom Alter her nicht zusammenpassen. Eine Rahmenhandlung klammert die Erinnerung an die unschuldigen Jahre, in der zwei durchgeknallte sexualisierte heutige Girls die Spuren der Vergangenheit kichernd befingern. Am Ende kommen die beiden wieder und gehen an einer Überdosis Schaum ein, die sie sich in den Mund spritzen: Schlagsahne? Sperma? Dichtungsmasse? Heute ist alles so gemein und heruntergekommen, und aus den zarten, aber linkischen jungen Mädchen sind flotte, schrille Nutten geworden, die den Hals nicht voll kriegen. Es ist lustig, dass der altbekannte Diskurs, die 68er hätten alles kaputt gemacht, auch in dieser Umkehrung funktioniert: ’68 war noch alles in Ordnung, die Menschen heirateten, waren hetero und übertrieben es nicht. Die für heute konstatierte Kaputtheit und die Sehnsucht nach einer Zeit, in der noch alles auf weiße Hochzeitskleider und Paul-Simon- Gezirpe hinauslief, sind hingegen sattsam bekannt. Ein ’68 «ohne Politik», wie es sich Hermanis als verklärten Ausgangspunkt für seinen Kulturpessimismus wünscht, wäre natürlich keines mehr.

Mit Musik geht alles besser?
Krude Diagnosen, hässliche Musik und konservativen Normalismus hätte man Alvis Hermanis nicht unbedingt zugetraut. Vor allem aber verblüfft die ästhetische Armut und ideologische Trivialität im Kontext eines Festivals, das eben auch eine so dichte und präzise Produktion wie Goebbels’ «Stifter» anzubieten hat. Wenn es jemals angebracht war, wieder kategorial zwischen High und Low zu unterscheiden, zwischen Kunst, die auf der aktuellen Höhe ihrer Mittel und Fragestellungen arbeitet, und sentimentalem Stoff, der bedient, was eh so gefühlt wird, dann zwischen diesen beiden Produktionen. Vielleicht aber sind sie auf ganz unterschiedlichem Niveau beide Symptome einer aktuellen Ahnung, mit Musik ginge alles besser. Dass man die ästhetischen Probleme des zeitgenössischen Theaters am besten löse, wenn man die Bühnenmusik emanzipiert und das Musiktheater erweitert. Nur muss man genau dazu Musik, welcher Art auch immer, so ernst nehmen, wie sie in ihrem eigenen Umfeld diskutiert wird. Goebbels, der Komponist, tut das, was nicht überrascht; Hermanis instrumentalisiert sie für Struktur und Stimmungswerte und landet zur Strafe auf der trivialen Terrorbrücke über unruhigem Wasser.

Nächste Vorstellungen: Nicht im Januar

Premieren
AACHEN, GRENZLANDTHEATER
Kasse: 00 41/1/261 21 79
28. Schmitt, Kleine Eheverbrechen
R. Paul Bäcker

AACHEN, THEATER

Kasse: 0241/47 84 244
11. nach Choderlos de Laclos, Gefährliche Liebschaften
R. Deborah Epstein
17. Sierens, Mouchette (DE)
R. Julia Afifi
19. Aischylos, Die Orestie
R. Ludger Engels

ALTENBURG/GERA, TPT
Kasse Altenburg: 03447/585 161
Kasse Gera: 0365/7736343
17. nach Schnitzler, 30.000 Puppen
R. Anne Lenk
18. Goethe, Iphigenie auf Tauris
R. Robert Schmidt (in Altenburg)

AUGSBURG, THEATER
Kasse: 08 21/324 49 00
18. Shakespeare, Was ihr wollt
R. Manfred Weiß

BADEN-BADEN, THEATER

Tel.: 07221/932 700
8. Miensopust, Macbeth kann nicht schlafen
R. Michael Miensopust
18. Harwood, Der Garderobier
R. David Mouchtar-Samorai

BAMBERG, E.T.A.-HOFFMANNTHEATER
Tel.: 0951/87 309 30
19. Berthold, Heldensabbat (U)
R. Peter Bernhardt

BASEL, THEATER

Kasse: 0041/61/295 11 33
25. Viebrock/Ubenauf, Doubleface oder Die Wurzeln des Zufalls (U)
R. Anna Viebrock

BERLIN, DEUTSCHES THEATER

Kasse: 030/284 41 225
5. Heckmanns, Kommt ein Mann zur Welt
R. Hanna Rudolph
10. Tschechow, Onkel Wanja
R. Jürgen Gosch
31. Büchner, Woyzeck
R. Philipp Preuss

BERLIN, MAXIM GORKI THEATER

Kasse: 030/202 21 115
11.Wasserman nach Kesey, Einer flog übers Kuckucksnest
R. Jan Jochymski
20. Hub, Der dickste Pinguin vom Pol
R. Ronny Jakubaschk
25. Goethe, Urfaust
R. Felicitas Brucker

BERLIN, RENAISSANCE-THEATER
Kasse: 030/312 42 02
18. Hoffmann nach Goethe, Konntest mich mit einem Blicke lesen (U)
R. Frank Hoffmann

BERLIN, SCHAUBÜHNE
Tel.: 030/89 00 23
3. Birke/Albrecht/Janjic, Deutschlandsaga – 60er Jahre (U)
R. Robert Borgmann, Jan-Christoph Gockel
29. Tschechow, Der Kirschgarten
R. Falk Richter
30. Lünstedt/Löhle/Langenegger, Deutschlandsaga – 70er Jahre (U)
R. Robert Borgmann, Jan-Christoph Gockel

BERLIN, THEATER AM KURFÜRSTENDAMM

Kasse: 030/885 91 144
30. König/Gusner nach Tolstoi, Anna Karenina
R. Amina Gusner

BERLIN, TRIBÜNE

Kasse: 030/341 90 01
18. Berlin United Theater, Love. Die schönste Geschichte (U)
R. Alexej Schipenko

BERLIN, VOLKSBÜHNE

Kasse: 030/247 67 72
24. nach Céline, Professor Y (U)
R. Ron Rosenberg

BERN, STADTTHEATER
Kasse: 0041/31/329 51 51
18. nach Dostojewski, Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
R. Christoph Leimbacher
25.Walsh, The Homefront
R. Erich Sidler

BERN, THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE
Tel./Fax: 0041/31/382 72 73
20.Weingartner/Dressler, Die fetten Jahre sind vorbei
R. Marion Rothhaar

BIEL, THEATER BIEL SOLOTHURN
Kasse: 0041/32/328 89 70
25. Tabori, Mutters Courage
R. Beatrix Bühler

BIELEFELD, THEATER
Kasse: 05 21/51 54 54
5. Liedtke, Kamikaze Pictures
R. Orazio Zambeletti
12. Lessing, Miss Sara Sampson
R. Katka Schroth
13. Hesse/Lux, Steppenwolf
R. Christian Schlüter
20. Beyeler, Wie Ida einen Schatz versteckt und Jakob keinen findet
R. Peter Kirschke

BOCHUM, SCHAUSPIELHAUS

Kasse: 0234/3333 111
13. Stephens, Motortown
R. Dieter Giesing
19. Schiller, Maria Stuart
R. Elmar Goerden
26. Sagor, Bevor wir gehen
R. Martina van Boxen

BONN, CONTRA-KREIS-THEATER
Tel.: 0228/63 23 07
10. Hawdon, Eine provenzalische Nacht (DE)
R. Horst Johanning

BONN, EURO THEATER CENTRAL
Tel.: 0228/65 29 51
31. de Weck, Lieblingsmenschen
R. Jan Steinbach

BONN, JUNGES THEATER
Tel.: 02 28/46 36 72
11. Harvey, Beautiful Thing (DE)
R. Andreas Lachnit

BONN, KLEINES THEATER

Tel.: 0228/36 28 39
19. nach Shakespeare, Heinrich VIII. und seine Frauen
R. Hans Thoenies

BONN, THEATER
Tel.: 0228/77 80 33
18. Albee, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
R. Christoph Roos
24. Menke-Peitzmeyer, Abstiegskampf – Eine zweite Halbzeit
R. Marita Ragonese

BRAUNSCHWEIG, STAATSTHEATER
Kasse: 0531/12 34 567
6. nach Shipton, Bug Muldoon
R. Eva Veiders
12. Krneta, Ursel
R. Heiner Fahrenholz

BREGENZ, LANDESTHEATER
Kasse: 0043/5574/420 18
12. Finger, Kaltes Land
R. Harald F. Petermichel
19. Fosse, Traum im Herbst
R. Lothar Maninger

BREMEN, SHAKESPEARE COMPANY
Kasse: 0421/520 95 12
17. Shakespeare, Ende gut, alles gut
R. Sebastian Kautz

BREMERHAVEN, STADTTHEATER

Tel.: 0471/482 06 279
12. Dürrenmatt, Die Physiker
R. Thilo Voggenreiter

BRUCHSAL, LANDESBÜHNE
Tel.: 07251/727 23
26. Richter, Electronic City
R. Alexander Schiller

CASTROP-RAUXEL, LANDESTHEATER

Kasse: 02305/97 80 20
19. Frayn, Der nackte Wahnsinn
R. Gerhard Fehn

CELLE, SCHLOSSTHEATER

Kasse: 051 41/905 08 75/76
4. Palminteri, Treue oder Der Hochzeitstag
R. Kalle Kubik
25. von Bülow, Loriots dramatische Werke
R. Jan Bodinus

CHEMNITZ, STÄDTISCHE THEATER

Kasse: 0371/696 96 96
19. Lessing, Nathan der Weise
R. Roland May
27. Groag, Die Weiße Rose
R. Carsten Knödler

COTTBUS, STAATSTHEATER
Kasse: 0355/7824 170
19. Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil
R. Christoph Schroth

DARMSTADT, STAATSTHEATER

Kasse: 06151/281 16 00
19. Shakespeare, Hamlet
R. Michael Helle
26. Jungwirth, Schonzeit
R. Ina Annett Keppel

DESSAU, ANHALTISCHES THEATER
Kasse: 0340/25 11 333
4. Vinterberg/Rukov, Das Fest
R. Herbert Olschok

DETMOLD, LANDESTHEATER

Kasse: 052 31/97 48 03
25. McDonagh, Der Kissenmann
R. Tatjana Rese

DINKELSBÜHL, STÄDTETHEATER
Kasse: 09851/902 40
9. Albee, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
R. Frank Piotraschke

DORTMUND, SCHAUSPIEL
Kasse: 0231/502 72 22
11. Dorfman, Der Tod und das Mädchen
R. Barbara Schulte
12. Ridley, Der Disney-Killer
R. Thorsten Schlenger
19. Projekt, Blues Brothers
R. Hermann Schmidt-Rahmer

DRESDEN, STAATSSCHAUSPIEL
Kasse: 0351/49 13 555
12. Ondaatje, Buddy Boldens Blues
R. Holk Freytag

DRESDEN, THEATER JUNGE GENERATION

Kasse: 0351/42 91 239
26. Horváth, Glaube Liebe Hoffnung
R. Volker Metzler

DÜSSELDORF, KOMÖDIE
Kasse: 02 11/32 51 51
16. Magnusson, Männerhort
R. Helmuth Fuschl/Anatol Preissler

DÜSSELDORF, SCHAUSPIELHAUS
Kasse: 0211/36 99 11
6. Gedeon, Stairway to Heaven (U)
R. Erik Gedeon
18. Rimini Protokoll, Breaking News
R. Helgard Haug/Daniel Wetzel

DUISBURG, THEATER

Kasse: 0203/3009 100
10.Wright, Blooded (DE)
R. Eva Zitta

ERLANGEN, THEATER
Kasse: 09131/86 25 11
24. nach Kafka, Die Verwandlung
R. Denise Carla Haas

ESSEN, SCHAUSPIEL
Kasse: 0201/81 22 200
19. Brecht, Die heilige Johanna der Schlachthöfe
R. Jan Philipp Gloger
25. Moodyson, Fucking Åmål
R. Guntram Brattia
30. Hensel, Das Meerschweinchen (U)
R. Cilli Drexel

ESSLINGEN, LANDESBÜHNE

Kasse: 0711/351 23 044
11. Hübner, Ehrensache
R. Tina Küster
12. Tätte, Bungee Jumping
R. Siegfried Bühr
19. nach London, Ein Hund namens Fleck
R. Marco Süß

FLENSBURG/SCHLESWIG/RENDSBURG, LANDESTHEATER

Kasse Flensburg: 0461/141 000
13. Kreisler, Heute Abend: Lola Blau
R. Jürgen Pöckel (in Flensburg)

FRANKFURT/MAIN, SCHAUSPIEL
Kasse: 069/1340400
18. Neumann, Kredit (U, Arbeitstitel)
R. Jan Neumann
19. Ford, Schade, dass sie eine Hure war
R. Peter Kastenmüller

FREIBURG, THEATER
Kasse: 0761/201 28 53
5. nach Segar, Popeye, der Spinatmatrose
R. Meret Matter
20. Zeller, Ein neues Stück (U)
R. Marcus Lobbes

GÖTTINGEN, DEUTSCHES THEATER
Kasse: 0551/496 911
12. LaBute, Tag der Gnade
R. Mark Zurmühle
25. nach Hauptmann, Bahnwärter Thiel (U)
R. Stefan Dehler

GÖTTINGEN, JUNGES THEAER
Kasse: 05 51/49 50 15
10. LaBute, Das Maß der Dinge
R. Eberhard Köhler
24. Bärfuss, Die Probe (Der brave Simon Korach)
R. Wolfgang Hagemann

GRAZ, SCHAUSPIELHAUS

Tel.: 0043/316/80 00
17. Greig, Pyrenäen (DE)
R. Cornelia Crombholz
24. Zaimoglu/Senkel nach Shakespeare, Othello
R. Christina Rast

GREIFSWALD/STRALSUND/PUTBUS, THEATER VORPOMMERN
Kasse Greifswald: 03834/572 22 24
31. Bernhard, Vor dem Ruhestand
R. Alfed Nicolaus (in Greifswald)

HALBERSTADT/QUEDLINGBURG, STÄDTEBUNDTHEATER

Tel. Halberstadt: 03941/69 65 65
Tel. Quedlinburg: 03946/962 222
24. Veiel/Schmidt, Der Kick
R. Axel Sichrovsky
25. Maraini, Maria Stuart
R. Friederike Barthel

HALLE, KULTURINSEL
Kasse: 0345/20 50 222
19. Kenny, Der Gärtner
R. Atif Hussein
25. Büchner, Leonce und Lena
R. Claudia Bauer

HAMBURG, DEUTSCHES SCHAUSPIELHAUS
Kasse: 040/24 87 13
6. Ibsen, Die Helden auf Helgeland
R. Roger Vontobel
11. Dumas, Die Kameliendame
R. Ivo van Hove

HAMBURG, ERNST-DEUTSCH-THEATER

Tel.: 040/22 70 14 20
17. Didion, Das Jahr magischen Denkens (DE)
R. Fred Berndt

HAMBURG, KAMMERSPIELE

Tel.: 040/44 123 667
20. Mamet, Romanze (DE)
R. Torsten Fischer

HAMBURG, THALIA THEATER
Kasse: 040/328 14 444
5. nach Storm, Der Schimmelreiter (U)
R. Jorinde Dröse
7. Dorst, Parzival
R. Julia Hölscher
13. Laucke, alter ford escort dunkelblau
R. David Bösch
26. Loher, Das letzte Feuer (U)
R. Andreas Kriegenburg

HANNOVER, STAATSTHEATER
Kasse: 0511/9999 1111
11. Hvorecky, City: Der unwahrscheinlichste aller Orte (DE)
R. André Rößler
18. Kamerun nach Hauff, Das kalte Herz
R. Schorsch Kamerun
26. Hauptmann, Die Ratten
R. Barbara Bürk

HEILBRONN, THEATER

Kasse: 07131/563 001
26. Sophokles, König Ödipus
R. Andreas Nathusius

HILDESHEIM, THEATER FÜR NIEDERSACHSEN

Kasse: 05121/331 64
19. Dörrie, Happy
R. Petra Wüllenweber (am 11. in Burgdorf, 12. in Hannover)
26. Gombrowicz, Yvonne, die Burgunderprinzessin
R. Barbara Neureiter

HOF, THEATER

Kasse: 09281/70 70 290
31. Fo/Rame, Offene Zweierbeziehung
R. Nicole Müller

INGOLSTADT, THEATER

Kasse: 0841/98 13 200
25. Frayn, Der nackte Wahnsinn
R. Peter Rein
26. LaBute, Some Girl(s)
R. Kay Neumann

INNSBRUCK, LANDESTHEATER

Kasse: 0043/512/520 744
12. Ibsen, Die Wildente
R. Klaus Rohrmoser
26. Shakespeare, Maß für Maß
R. Mona Kraushaar

JENA, THEATERHAUS
Kasse: 03641/886 944
17. Kricheldorf, Neues Glück mit totem Model (U)
R. Markus Heinzelmann

KAISERSLAUTERN, PFALZTHEATER
Kasse: 0631/3675 209
27. Albee, Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
R. Oliver Haffner

KARLSRUHE, STAATSTHEATER
Kasse: 0721/93 33 33
24. Labiche, Das Sparschwein
R. Robin Telfer
26.Weiss, Inferno
R. Thomas Krupa

KASSEL, STAATSTHEATER
Kasse: 0561/10 94 222
11. Ozon, 5 x 2
R. Sebastian Schug
17. Klinge nach Storm, Der kleine Häwelmann (U)
R. Dieter Klinge
19. Hauptmann, Vor Sonnenaufgang
R. Volker Schmaloer

KLAGENFURT, STADTTHEATER
Tel.: 0043463/552 66 222
10. Sobol, Ghetto
R. Joshua Sobol

KOBLENZ, THEATER DER STADT
Kasse: 0261/129 28 40
26. Kästner, Pünktchen und Anton
R. Verena Plümer

KÖLN, SCHAUSPIEL
Kasse: 0221/221 28 400
25. Molière, Der Menschenfeind
R. Karin Henkel
26. nach Shakespeare, Ich bin Hamlet
R. Laurent Chétouane

KÖLN, THEATER AM DOM
Kasse: 0221/258 01 53
31. Bobrick/Clark, Hände weg von meiner Frau
R. Wolfgang Spier

KÖLN, THEATER DER KELLER
Tel.: 02 21/27 22 09 90
10. Brenner, Der Fall Pasolini
R. Werner Brenner

LEIPZIG, SCHAUSPIEL
Kasse: 0341/1268 168
26. Enzensberger, Die Tochter der Luft
R. Konstanze Lauterbach

LÜBECK, THEATER
Tel.: 04 51/77 67 72
10. Schwab, Präsidentinnen
R. Dirk Engler
11. Shakespeare, Macbeth
R. Rainer Iwersen
12. Sagor, Werther. Sprache der Liebe
R. Kristo Sagor

MAGDEBURG, THEATER

Kasse: 0391/540 64 44
25. Reza, Der Gott des Gemetzels
R. Matthias Gehrt
26. Shakespeare, Titus Andronicus
R. Sascha Hawemann

MAINZ, STAATSTHEATER
Kasse: 06131/285 12 22
19. Marivaux, Die Unbeständigkeit der Liebe
R. Felix Prader

MANNHEIM, NATIONALTHEATER
Tel.: 0621/16 80 150
26. Grillparzer, Medea
R. Lisa Nielebock

MAßBACH, FRÄNKISCHES THEATER
Kasse: 09735/235
11. Hellstenius, Elling
R. Rolf Heiermann

MÖNCHENGLADBACH, VEREINIGTE BÜHNEN
Tel.: 021 51/80 51 25
25. McDermott/Crouch, Shockheaded Peter
R. Reinhardt Friese

MOERS, SCHLOSSTHEATER
Kasse: 02841/201 731
24. Theobalt nach Fellini, La Strada
R. Barbara Wachendorff

MÜNCHEN, BAYERISCHES STAATSSCHAUSPIEL
Kasse: 089/21 85 19 40
26. Reza, Der Gott des Gemetzels
R. Dieter Dorn

MÜNCHEN, KAMMERSPIELE
Kasse: 089/233 966 00
18. nach Kassovitz, Hass
R. Sebastian Nübling
26. Festival: Doing Identity – Bastard München
R. Björn Bicker, Malte Jelden

MÜNCHEN, SCHAUBURG
Tel.: 089/233 371 61
9. nach Storm, Der Schimmelreiter
R. Beat Fäh

MÜNCHEN, VOLKSTHEATER

Kasse: 089/523 46 55
26. Mouawad, Verbrennungen
R. Christine Eder

MÜNSTER, WOLFGANG-BORCHERTTHEATER

Tel.: 02 51/400 19
31. Belbel, Mobil
R. Meinhard Zanger

NEUSS, RHEINISCHES LANDESTHEATER

Kasse: 021 31/26 99 33
11. Hauptmann, Rose Bernd
R. Sylvia Richter
18. Stephens, Motortown
R. Dominik Günther

NEUWIED, LANDESBÜHNE

Kasse: 02631/222 88
19. Arnold/Bach, Der keusche Lebemann
R. Gert Becker

NÜRNBERG, STAATSTHEATER

Kasse: 0180 1 344 276
30. Mamet, Romanze
R. Klaus Kusenberg

OLDENBURG, STAATSTHEATER

Kasse: 0441/22 25 111
19. Thomas, Froonslü
R. Maike Klüver

OSNABRÜCK, STÄDTISCHE BÜHNEN

Kasse: 0541/323 33 14
26. Reza, Der Gott des Gemetzels
R. Holger Schultze

PADERBORN, KAMMERSPIELE
Kasse: 05251/882 634
28. Veber, Dinner für Spinner
R. Kai-Uwe Holsten

PLAUEN/ZWICKAU, THEATER
Kasse Plauen: 03741/281 34 847
6. Cooney, Lügen haben lange Beine
R. Christine Zart
17. Hübner, Das Herz eines Boxers
R. Anahita Mahintorabi

POTSDAM, HANS-OTTO-THEATER
Kasse: 0331/98 118
11. LaBute, Wie es so läuft
R. Carsten Kochan
12. Schober, Hikikomori
R. Petra Luisa Meyer
17. de Filippo, Filumena
R. Andreas Steudtner

REGENSBURG, THEATER

Kasse: 09 41/507 24 24
19. Molière/Enzensberger, Der Menschenfeind
R. Rüdiger Burbach

REUTLINGEN, THEATER DIE TONNE
Kasse: 071 21/937 70
17. de Laclos, Gefährliche Liebschaften
R. Wilfried Alt

RUDOLSTADT, THEATER

Tel.: 03672/450 25 00
24. Shaffer, Laura und Lotte
R. Elena Breschkow

SCHWERIN, STAATSTHEATER
Tel.: 0385/530 01 23
22. Menchell, Der Witwenclub
R. Jörg Schade

SOLOTHURN, THEATER BIEL SOLOTHURN
Kasse: 0041/32/328 89 70
18. Ibsen, Nora
R. Katharina Rupp

ST. GALLEN, THEATER
Tel.: 0041/71/242 06 06
11. Goethe, Clavigo
R. Wolf Dietrich Sprenger
19.Widmer, Top Dogs
R. Peter Ries

ST. PÖLTEN, LANDESTHEATER

Kasse: 0043/2742/352 026 19
25. Hilling, Protection
R. Johannes Maile
26. nach Ende, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
R. Thomas Richter

STUTTGART, SCHAUSPIELBÜHNEN
Tel.: 0711/225 94 24
17. Huxley, Schöne neue Welt
R. Marcus Kohlbach (Theater Unterm Dach)
25. Reza, Kunst
R. Jo van Nelsen (Komödie im Marquardt)
31.Wedekind, Lulu
R. Tanja Richter (Altes Schauspielhaus)

STUTTGART, STAATSTHEATER
Kasse: 0711/20 32 220
31. Faldbakken, The Cocka Hola Company (U)
R. Volker Lösch

TRIER, THEATER
Tel. 06 51/718 18 18
20. Kittstein, Tokio (U)
R. Indira Rautenberg
26. Büchner, Woyzeck
R. Gerhard Weber

TÜBINGEN, ZIMMERTHEATER
Tel.: 07071/92 730
19. Sajko, Europa (DE)
R. Christian Schäfer
26. Jandl, Die Humanisten
R. Axel Krauße

ULM, THEATER
Kasse: 0731/161 44 44
5. Ravenhill, Das Produkt
R. Alice Asper
27. Hub, An der Arche um acht
R. Malte Kreuzfeldt

WIEN, BURGTHEATER
Zentrale Kasse: 0043/1/514 44 7810
27. Bovell, Lantana
R. Carolin Pienkos
31. Stephens, Motortown
R. Andrea Breth

WIEN, SCHAUSPIELHAUS
Kasse: 0043/1/317 06 16
18. Händl, (Wilde) Mann mit den traurigen Augen
R. Susanne Lietzow

WIEN, THEATER IN DER JOSEFSTADT
Kasse: 0043/1/427 00 300
17. Nestroy, Unverhofft
R. Hans Hollmann

WIEN, VOLKSTHEATER
Kasse: 0043/1/524 72 63
25. Moore nach King, Misery
R. Lisa Maria Cerha

WILHELMSHAVEN, LANDESBÜHNE

Kasse: 04421/9401 12
12. Brecht, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
R. Ulrich Hüni
26. Aischylos, Die Orestie
R. Christof Meckel

WÜRZBURG, MAINFRANKEN THEATER

Kasse: 09 31/390 81 24
13. Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen
R. Bernhard Stengele
23. Higer-Strauß, Ein kleines Stück Theater (U)
R. Elisabeth Higer-Strauß

ZITTAU, GERHART-HAUPTMANN-THEATER

Kasse: 03583/770 536
25. Rózewicz, Der Hungerkünstler geht
R. Piotr Kruszczynski

ZÜRICH, SCHAUSPIELHAUS
Kasse: 0041/1/258 77 77
12. Lessing, Miss Sara Sampson
R. Niklaus Helbling
19. del Corte, Die Ratte (U)
R. Roland Schimmelpfennig
27. Hilling, Mein junges idiotisches Herz
R. Jan Stephan Schmieding

ZÜRICH, THEATER AM NEUMARKT
Kasse: 0041/1/267 64 64
4. Brecht, Flüchtlingsgespräche
R. Theater Klappsitz
16. Schuckmann/Froehling, Absolut Züri. Beats Fest (U)
R. Andreas Storm

ZÜRICH, THEATER AN DER WINKELWIESE

Kasse: 00 41/1/261 21 79
26. Janjic, Gelbe Tage (U)
R. Stephan Rappel
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