THEATERheute
 Suche 
 
English Version
Premierenanzeigen
Inhaltsverzeichnis
Foyer
Kunst gegen Geld!

Billiger wird das Theater nicht, wenn in Euro abgerechnet wird, aber in reinen Zahlen kostet es nur noch gut die Hälfte der gewohnten D-Mark-Preise. (Die armen Österreicher müssen allerdings viel komplizierter rechnen.) Vor den Theaterkassen wird sich das treue Theaterpublikum jetzt auf neue Tausch-Verhältnisse einstellen. Zum Üben hier der harte Euro-Vergleich zwischen Wien und München, Hamburg und Berlin, Heidelberg und Dresden. Was kostet der Blick aus den ersten Reihen, was muss man für einen ordentlichen Mittelplatz anlegen, und wie billig kommt man von ganz hinten in den Bühnenkunstgenuss? Oben und unten an erster Stelle liegt das Wiener Burgtheater: 44 Euro in der dritten Reihe sind Spitze, dagegen sitzt man schon für bescheidene 7 Euro in der letzten. Praktizierten Parkett-Egalitarismus übt man in den Münchner Kammerspielen, zumindest solange das Traditionshaus an der Maximilianstraße wegen Renovierung geschlossen bleibt.

Auch das Parkett des Deutschen Schauspielhauses zu Hamburg kennt keine Standes-Unterschiede: alles Einheitspreise um 30 Euro. In Bonn und Dresden dagegen achtet man auf minimalen Abstand: von 14 bis 19, von 16,39 bis 18,41 reicht das Spektrum in der neuen Währung. Insgesamt bestätigt der Euro aber die bewährten Verhältnisse: Das Theater ist erschwinglich, geschenkt ist es nicht. Ein letzter Vergleich in eigener Sache: Rein preislich liegt ein «Theater heute»-Heft zwischen dem günstigsten Platz in Wien und an den Münchner Kammerspielen – bei genau 8 Euro achtzig. Billiger geht’s (leider) nicht.
Nächste Ausgabe
Newsletter
Bestellen Sie unseren Newsletter mit der regelmäßigen Vorankündigung. Sie erfahren schon im Vorfeld der Veröffentlichung den Heftinhalt.

Zum Newsletter
Premieren
Die aktuellen Premieren finden sie hier.

Aktuell bei kultiversum.de


Klassiker für sich
Zwischen freier Szene und Stadttheater: Monika Gintersdorfer konfrontiert Europas Theaterklassiker mit Afrikas Kunst. ...
Weiter

Hintergrund-Probleme
Ruhrtriennale, 2. September: «Verrücktes Blut» nach «La journée de la jupe» von Jean-Paul Lilienfeld. Regie: Nurkan Erpulat. ...
Weiter

Die Höhepunkte des Jahres
42 Kritiker haben sich an der «Theater heute»- Saisonumfrage beteiligt. Die Auswertung der Ergebnisse: ...
Weiter

Geste für ein Leben
Robert Wilsons Hommage an seine Wegbegleiterin Suzushi Hanayagi in der Berliner Akademie der Künste. ...
Weiter

«Ich gieße meine soziale Skulptur»
Christoph Schlingensief, Universalkünstler, ist tot. kultiversum erinnert mit einem letzten Gespräch über Tod und Erlösung. ...
Weiter

Hitler's favourite play
Der «Prinz von Homburg» im Donmar Warehouse in einer Neuübersetzung von Dennis Kelly. Regie: Jonathan Munby ...
Weiter
Theater im kultiversum: Theaterheute Premieren Themen Links
Opernwelt | Literaturen | ballettanz | Partituren | Tanzjournal | kultiversum | Friedrich Berlin Verlag
© 2010 Friedrich Berlin Verlag | Webmaster: Freshmilk
Theater heute bietet Theater-Infos, Theater-Links, Theater-Kritiken, Theater-Interviews, Theater-Premieren, Theater-Termine. Theater heute bietet Infos zu Theater-Regisseuren, Theater-Schauspielern und Theater-Häusern, Theater-Spielplänen - die ganze Welt des Theaters
[X] Schliessen
kultiversum
Theaterheute ist umgezogen - auf die neue Kulturplattform kultiversum.de. Dort finden Sie alle aktuellen Inhalte: www.kultiversum.de/Theaterheute

Sie möchten Theaterheute kostenlos kennenlernen, ein Abonnement oder ein Heft bestellen? http://www.kultiversum.de/shop.html

Auf www.theaterheute.de finden Sie auch weiterhin die Inhalte der vergangenen Jahre.